Schmerz oder auch chronischer Schmerz

sind eine der vielen Geiseln die der Mensch zu ertragen hat in seinem kurzem Dasein auf Erden. Um

Schmerz

jedoch richtig zu behandeln und zu erkennen fehlt es vielen Medizinern leider an Ausbildung und Erfahrung. Weitgehend wird so mancher der unter

chronischem Schmerz

leidet jedoch als Hypochonder verspottet. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht für Sie zu erörtern welche

Schmerz Therapie

zu den einzelnen Sypthomen am besten passt und vorallem Wirkung zeigt. schmerz, chronisch, chronischer schmerz, schmerzpoint, hilfe, ambulanz, schmerzambulanz Schmerz Sitemap
 
Bisher veröffentlicht
 
SCHMERZ - Der Urschrei von Körper und Seele
SCHMERZ Labyrinth des Gerhirns
Chronische Schmerzen
 
 
 
 
 
 

SCHMERZ Labyrinth des Gerhirns

Auf der ganzen Welt mühen sich Studiengruppen, Facetten des Mysteriums Schmerz zu enträtseln: Lässt er sich objektivieren? Was passiert im Gehirn? Wie, um Himmels willen, ist es zu begreifen, dass ein Bein, dass nicht mehr existiert, ein Phantombein Schmerzen signalisiert oder gar Muskelkater?

Haben Sie schon einmal mit Kopfweh eine Mathematikarbeit geschrieben?

Schmerz stört die Leistungsfähigkeit empfindlich. Reaktionen werden langsamer, Fehlerquoten höher.

Dabei ist die Schmerztoleranz subjektiv höchst unterschiedlich. Einigen scheint die Schmerzpein unangenehm, schmerzhaft stechend bis hin zu unerträglich tobend. Über Jahrtausende hat sich Schmerz einer objektiven Messung entzogen. Jeder erlebt ihn anders, und selbst stärkste Attacken wie Geburtswehen oder Koliken hinterlassen kein charakteristisches Muster in den Gehirnströmen.

Trotzdem ist es Forschern doch gelungen Schmerzreaktionen im Gehirn sichtbar machen und vergleichbar zu machen. Jede bewusste Wahrnehmung bedeutet: Irgendwo ist Gehirnaktivität – die der Schmerz auslöst. Sehen wir uns einmal die Funktion des EEG in Bezug Schmerzen näher an. Im EEG ist eine für jedes Individuum typische Schmerzantwort abzulesen. Wenn man z. B. Testpersonen kurzen standardisierten Schmerzreizen aussetzt. Eine für jedes Individuum typische Schmerzantwort ist ablesbar.

Jedoch, die „Eichung“ des Schmerzes war besonderes Ziel der Forscher – und der Durchbruch gelang. Der besondere Ehrgeiz ging dahin, Schmerzaktivitäten örtlich genauer einzugrenzen. Ein Hilfsmittel dafür ist die Magnetoenzephalographie (MEG). Die dazu gehörenden Apparate sind millionenteure Monstren, deren Messfühler auf rund -270 Grad Celsius gekühlt über dem Kopf schweben und feinste Magnetfelder aufzuspüren versuchen.

Die zweite Technik ist die Positronen-Emmissions—Tomographie (PET). Sie macht Durchblutungen und Stoffwechselaktivitäten verschiedener Hirnareale sichtbar, wenn radioaktiv markierte Substanzen durch das Blut strömen. Noch sind die Schmerzforscher trotz aller raffinierten Apparate und spektakulärer Erkenntnisse weit davon entfernt, die Geheimnisse des Gehirns entschlüsselt zu haben. Ratlos und ehrfürchtig stehen sie vor einem der erstaunlichsten Phänomene:

Dem Phantomschmerz

Dieser wird nach Amputation in Gliedmaßen empfunden, die längst nicht mehr da sind.

Wie das?

Das Gehirn scheint lernfähiger zu sein als angenommen.

Neue Erkenntnisse sprechen dafür, dass sich „arbeitslose“ Gärhirnregionen neue Aufgaben suchen, ein Phänomen, das „kortikale Reorganisation“ oder „Remapping“ heißt. Wie dabei Schmerz entsteht, bleibt dennoch unklar. Renommierte Schmerzforscher glauben, dass sich das Gehirn vergebens bemüht, eine Einheit des Körpers wiederherzustellen und Botschaften aussendet, den nicht mehr vorhandenen Körperteil zu bewegen. Das führt zur Wahrnehmung krampfartiger Schmerzen – gerade weil die Anstrengungen erfolglos sind.

Jedoch – immer besser verstehen die Forscher, warum es pocht und beißt im Körper, und versprechen genaue Diagnosen, neue Wirkstoffe sowie bessere Therapien.

Neue Wirkstoffe? Kommende Erfolge? Etanercept?

Wirkstoffe wie Etanercept sind die Vorboten einer völlig neuen Behandlung chronischer Schmerzen, glaubt Clifford Woolf, Mediziner an der Harvard Medical School in Boston/USA.

Weitere neue Wirkstoffe, präzise Diagnosen und effektivere Therapien werden in „fünf Jahren die Schmerzmedizin von heute aussehen lassen wie Methoden aus dem Mittelalter“, behauptet David Borsook, Neurobiologe an der Harvard University.

Das lässt hoffen. Der große breite Silberstreif am Horizont?

Descartes würde mit dem Wissen von heute vielleicht verblüfft sagen:

Ich denke, also schmerzt es – oder auch nicht.

Schmerz ist und bleibt Urerfahrung, intensiv, subjektiv und ziemlich resistent gegen seine Erforschung. Weshalb, hat schon Sigmund Freud nach dem Aufschneiden eines Furunkels erkannt: „Ich habe gelernt, dass es hier ein Empfindungsgebiet gibt, so reich und mannigfaltig in seinen Elementen und Zusammensetzungen wie das der Töne und Farben, indes ist wenig Aussicht, dieses Empfindungsmaterial in ähnlicher Weise zu verwerten; es tut zu weh“.

ISA©
Initiative Schmerz Austria
Initiator © 1999 Joh. Hauk

Diese Seite drucken

 
 
 
IPCOUNTER.DE - Kostenloser Counter!