Schmerz oder auch chronischer Schmerz

sind eine der vielen Geiseln die der Mensch zu ertragen hat in seinem kurzem Dasein auf Erden. Um

Schmerz

jedoch richtig zu behandeln und zu erkennen fehlt es vielen Medizinern leider an Ausbildung und Erfahrung. Weitgehend wird so mancher der unter

chronischem Schmerz

leidet jedoch als Hypochonder verspottet. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht für Sie zu erörtern welche

Schmerz Therapie

zu den einzelnen Sypthomen am besten passt und vorallem Wirkung zeigt. schmerz, chronisch, chronischer schmerz, schmerzpoint, hilfe, ambulanz, schmerzambulanz Schmerz Sitemap
 
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SCHMERZ - Der Urschrei von Körper und Seele
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Chronische Schmerzen
 
 
 
 
 
 

SCHMERZ - Der Urschrei von Körper und Seele

SCHMERZ Der Biblische Hiob steht als Symbol für grausame unnötige Pain. Sein Schmerz ist Willkür, Geißel Gottes, die der Mensch demütig annehmen muss.

HIOB ist heute allgegenwärtig.

Selbst chronisch Schmerzkrank habe ich mich jahrelang mit dieser Materie befasst, via Internet namhafte medizinische Universitäten in den Vereinigten Staaten kontaktiert, das Buch von John BONICA „The management of Pain“ eingehend studiert und inhaltlich eine Abfassung erstellt.

Eine Vielzahl von Maßnahmen wurde in Österreich für Schmerzkranke schon ergriffen, wie die Einrichtung von Schmerzkliniken, Schmerzambulanzen in Spitälern. In den Arztpraxen liegt informative Literatur auf, die auf das Thema Schmerz eingeht; der Hinweis bei andauernden Schmerzen unbedingt den Hausarzt zu konsultieren. In keinem Fall andauernde Schmerzen mit gängigen Schmerzmitteln selber zu kurieren.

Was in Österreich fehlt ist eine konzeptionelle Schmerztherapie. Dringend erforderlich wäre ein eigenes Ärztekammerdiplom für Schmerztherapeuten und festgeschriebene Qualitätsstandards für Ambulanzen und Ordinationen. Bisher sind diesbezügliche Forderungen an den Österreichischen Ärztekammern gescheitert.

Chronisch Schmerzkranke sind Menschen, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbständigen Krankheitswert erlangt hat. Kennzeichnend für den chronischen Schmerzkranken Menschen sind Behandlungsversuche über lange Zeit, die alle nicht erfolgreich waren und so auf den somatopsychischen oder psychosomatischen Weg zu der eigentlichen Schmerzkrankheit führen.

Wenn Professor Zimmermann (D) in seinem Vortrag in Linz schon im April 1994 die höchst kompliziert ablaufenden Schmerzprozesse als eine Fehlregulation des Zentralnervensystems beschreibt, in der sich Neuropeptide qualitativ und quantitativ verändern, wird auch klar, dass eine Trennung von Somatik, Neurologie und Psychiatrie nicht möglich ist.

Das Phänomen Schmerz ist ein echtes Phänomen der Ganzheitsmedizin.

Chronisch schmerzkranke Menschen haben meist schon eine beachtliche Patientenkarriere hinter sich, regelmäßig auch Dauermedikation, die sich - bei wechselnder Behandlung und dadurch bedingter unterschiedlicher Verordnung - bei gleichsam kunterbunten Pharmazeutikkonsum - auch nicht selten als folgenschwer erweist.

Pionier des modernen Konzepts, Schmerz selbst als Krankheit ernst zu nehmen und zu behandeln, war der 1994 verstorbene Italo-Amerikaner John BONICA , der Medizinprofessor an der University of Washington in Seattle.

Er kannte grausamen Schmerz aus seiner eigenen Erfahrung und misstraute den unwiderruflichen Eingriffen. Zu oft hatte er selbst erlebt, dass Schmerzen nach der Durchtrennung der schmerzleitenden Nervenbahnen wider alle Theorie zurückkehrten.

BONICA organisierte schon in den vierziger Jahren Ärzteteams speziell für die Schmerzbehandlung und initiierte 1975 den internationalen Verband der Schmerzforscher (IASP). Der versucht seitdem, die Legende aus der Welt zu schaffen, dass Schmerz ohne feststellbare organische Ursache nur in der Einbildung der Patienten existiert.

Der Januar 1982 markiert ein wichtiges Datum in der Geschichte der Schmerztherapie in Deutschland. (Algesiologie / SCHMERZ: griechisch: algos)

Die Ersten beiden ausschließlich auf Schmerzbehandlung ausgerichteten Kassenpraxen wurden in Frankfurt (Dres. FLÖTER) und Hamburg (Dres. JUNGCK) gegründet: 1 9 8 2 ! Die Ersten Algesiologen in Deutschland: 1982.

Chronisch Schmerzkranke sind Patienten, die oft über lange Zeit ihres Lebens, manchmal bis zum Lebensende, unter ihren Schmerzen leiden und ebenso lange betreut werden müssen. Die Behandlung kann nicht auf kurzfristige/langfristige Krankenhaus- oder Kuraufenthalte beschränkt bleiben. Eine stationäre Behandlung ist - wenn nötig - oft nur dann auf lange Sicht sinnvoll, wenn die kompetente ambulante Weiterbetreuung sichergestellt ist.

Basis unseres Gesundheitswesens ist die ambulante und kassenärztliche Versorgung, daher scheint es nur zu folgerichtig, auch in Österreich für chronisch Schmerzkranke sowohl ambulante, wohnortnahe u n d kassenärztliche Versorgungsstrukturen zu schaffen. Deshalb sollten Schmerzpraxen (Algesiologen) flächendeckend errichtet werden bzw. flächendeckend tätig sein. Zielgerichtet auf die große Zahl von Schmerzpatienten in Österreich, die sich überwiegend aus unteren und mittleren Bevölkerungsschichten rekrutieren, also Kassenpatienten sind.

Der Schmerzpatient

Der Patient mit einer chronischen Schmerzerkrankung ist gekennzeichnet durch

  • lange Schmerzanamnese,
  • zahlreiche erfolglose Therapieversuche,
  • häufiger Arztwechsel,
  • Medikamentenprobleme,
  • algogenes Psychosyndrom,
  • psychosoziale Auswirkungen.

Der Verlauf der Krankheit ist mit vielen Enttäuschungen über fehlgeschlagene Behandlungen, drohender oder bereits eingetretener vorzeitiger Invalidvisierung sozialem Rückzug bis zur Vereinsamung und resultierenden Ängsten und Depressionen verbunden. Vielfach fühlen sich die Patienten nicht ernst genommen oder verkannt, weil ihre Schmerzen nicht zu sehen oder zu messen sind.

Auch Gutachter sind, wenn sie über chronische Schmerzkrankheiten und deren Behandelbarkeit nicht ausreichend (Algesiologie) informiert sind, mit solchen Patienten überfordert.

Um den betroffenen Patienten fachlich qualifiziert helfen zu können, sind Ärzte notwendig, die sich speziell für Belange dieser Patientengruppe fort- und weitergebildet haben. Hiezu bedarf es, dass Schmerztherapie an Österreichischen Universitäten gelehrt wird.

Noch immer brauchen Schmerz-Patienten statistisch nahezu zehn Jahre und haben rund drei Operationen hinter sich, bis sie bei einem Mediziner landen, für den Schmerz nicht Neben- sondern Hauptsache ist.

In Österreich leiden rund 1,7 Millionen Menschen an Chronischen Schmerzen. Er gehört zu den häufigsten Ursachen für Krankenstände, Berufsunfähigkeit und Frühpension. Der Erste Österreichische Patientenbericht Chronischer Schmerz 2009 ist das Ergebnis einer landesweiten Umfrage und spiegelt die aktuelle Situation sowie die subjektiv empfundenen Bedürfnisse Chronischer Schmerzpatienten im Umgang mit ihrer Erkrankung wider.

Schmerz ist unsichtbar und dem Nächsten kaum zu vermitteln. Chronisch an ihm Leidende ziehen sich zurück, von Medizinern oft miserabel beraten, vom sozialen Leben nahezu ausgegrenzt.

Keine Lobby für leidende Menschen? Die Umgebung nimmt Anteil, in den ersten Wochen, Monaten. Aber Mitleid flaut ab, wenn der Schmerz nie, nie aufhören will. Dann schleicht sich Ungeduld ein: „Erzähl mal was anderes; ich kann's langsam nicht mehr hören.“

Sieht die Gesichtsfarbe nicht ganz gesund aus? Begriffe wie „wehleidig“, „zimperlich“ oder „psychogen“ werfen ihre Schatten. Die/Der Leidende ziehen sich zurück, wünschen sich einen Beinbruch, ein Geschwür, bei dem es Röntgenbilder vorzuzeigen gäbe.

Tage des Elends ergreifen den Betroffenen.

Des Nachts bohrt es im ganzen Körper und Gebein, und die Schmerzen, die an und in einem jagen, schlafen nicht.

Man wartet auf das Gute, und es kommt aber immer das Böse; man hofft auf Licht, aber es kommt immer mehr Finsternis.

 

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem PDF "Chronische Schmerzen"!

 

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